VSA Forum
Autor: David Grob
Erstellt: Mär 17 2016 - 01:09
Betreff: Aufbrechen von SAA-Leitungen
Geschätzte Experten

In der Wegleitung GEP-Daten stehen in der Beilage 1 folgende beiden Sätze:
- Bei sekundären Leitungen ist die Erfassung der Topologie optional
- Eine sekundäre Leitung, die ohne Schacht in eine andere sekundäre Leitung mündet, unterbricht diese.

Bei unserer Datenerfassung hat sich gezeigt, dass dieses Aufbrechen bei SAA-Leitungen unverhältnismässig viel Zeitaufwand verursacht. Vor allem bei langen SAA-Leitungen (z.B. Drainagen) mit sehr vielen Einläufen ist es extrem zeitaufwändig. Das Verhältnis des Aufwandes zum Mehrwert ist unserer Ansicht nicht gegeben.

Was ist die genaue Überlegung, dass man SAA-Kanälen immer aufbrechen muss?
Könnte man bei SAA-Kanälen das Aufbrechen nicht vernachlässigen, da die Topologie sowieso nur optional ist?

Besten Dank für ihre Rückmeldung
Autor: Daniel Baumgartner
Erstellt: Dez 07 2016 - 09:46
Betreff: re: Aufbrechen von SAA-Leitungen
Es ist richtig, dass die Erfassung der Topologie bei SAA optional ist. Entsprechend darf man auf das Aufbrechen der SAA-Leitungen bei Einmündungen verzichten.
Die Empfehlung, die SAA trotzdem aufzubrechen gründet auf einer möglichen späteren Anwendung der sogenannten "Y-Regel": Je nach Gemeinde und Baujahr gelten Hausanschlussleitungen, an die mehrere Liegenschaften angeschlossen sind, als öffentlich, auch wenn sie ursprünglich durch die privaten Liegenschaftseigentümer erstellt wurden. Bei einer Bereinigung der Eigentumsverhältnisse aufgrund der Y-Regel müssen dann nicht unterbrochene SAA nachträglich aufgebrochen werden, was i.d.R. aufwendiger ist, als sie gleich von Anfang an so zu erfassen.
Anzahl Nachrichten: 2 - Seiten (1): [1]
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