Quelles sont les questions auxquelles le CC-IA a déjà répondu ?

Les demandes de renseignements auxquelles a répondu le groupe de travail Etat de la technique sont reprises dans la liste suivante. 

Entwässerung von Autowaschanlagen (4-2019)

Frage:

Ich bin an der Planung einer Autowaschanlage im Kanton Zürich und sollte die 4 Waschplätze über einen Hofsammler entwässern.

Nun bin ich nicht sicher ob ich für die Dimensionierung der einzelnen Hofsammlers (Durchmesser + Tiefe) die gleiche Formel wie aus dem „Anlagen für die Liegenschaftsentwässerung – Planung und Ausführung“ benutzen kann.

Meine Fläche beträgt 34 m2 was bedeuten würde, dass es einen Abflusswert von 1.02 l/s ergibt. Da aber am Tag mehrere Auto’s gewaschen werden können, bin ich mir nicht sicher ob diese Formel wirklich stimmt.

Könnten Sie mir vielleicht weiterhelfen?

 

Antwort:

Wir nehmen Bezug auf Ihre Anfrage vom 8. April 2019 im VSA Forum des CC Industrie und Gewerbe zum Thema Stand der Technik.

Bei der nachfolgenden Beantwortung Ihrer Anfrage handelt es sich um die Fachmeinung des VSA.
Zuständig für den Vollzug ist die jeweilige kantonale Fachstelle. Somit entscheided die Fachstelle über die Vorgehensweise.

Stand der Technik bei Autowaschanlagen

Dimensionierung Schlammsammler
Für die Dimensionierung empfehlen wir Ihnen die Anfrage bei einem Lieferanten einer Abwasservorbehandlung. Ansonsten können Sie sich an ein Ingenieurbüro wenden oder die Berechnung gemäss Schweizernorm SN 592'000 durchführen. Gemäss der Richtlinie und Praxishilfe Regenwasserentsorgung des Kantons Zürich müssen gewerbliche Waschplätze überdacht sein. Somit ist für die Dimensionierung nur das Waschwasser relevant. Pro Waschvorgang ist mit 150 Liter Waschwasser zu rechnen. Dies entspricht 15 l/min und Waschplatz. Also bei vier Waschplätzen 60 L/min oder 1,0 l /s. Bei Waschplätzen gelten die erhöhten Anforderungen (Sinkgeschwindigkeit 18 m/h und Aufenthaltszeit 120 s), deshalb ist gemäss SN 592'000 (Kap. 7.6.3) mindestens ein Normschacht (Schlammsammler) mit 0,60m ᴓ und 1,1 m Nutztiefe vorzusehen.

 

Entwässerung von Autowaschplätzen
Es wird unterschieden zwischen Autowaschplätzen,

  1. für ausschliessliche Karosseriereinigung oder
  2. Motor- und Chassiswäschen

Die nötigen Vorbehandlungen des Abwassers sind auf den Seiten 8 und 9 des Merkblattes Umweltschutz in ihrem Betrieb Auto- und Transportgewerbe zu finden oder in der SN 592'000 im Kapitel 6.

 

Empfehlungen, Merkblätter, Informationen
Wir verweisen auf folgende Dokumente:

 

Gesetzliche Grundlagen

  • Bundesgesetz über den Umweltschutz (Umweltschutzgesetz, USG) vom 7. Oktober 1983; SR 814.01
  • Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer (Gewässerschutzgesetz, GSchG) vom 24. Januar 1991; SR 814.20
  • Gewässerschutzverordnung (GSchV) vom 28. Oktober 1998; SR 814.201
  • Kommunale Bauordnung und Abwasserreglement

 

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, bitte wenden Sie sich dazu an Herrn Bruno Mancini (Tel.G. 062 835 34 18 oder Email [email protected]).

Vorbehandlung Abwasser von Wäschereien (3-2019)

Frage:

Ich betreue einige Wäschereien bei uns im Kanton. Eine eigentliche Vorbehandlung der Abwässer wird bei den meisten nicht durchgeführt und die Grenzwerte für die Einleitung in die Kanalisation sind auch eingehalten. Nur eine Wäscherei filtert die „Kleiderfussel“ vor dem Einleiten in die Kanalisation heraus. Mich würde interessieren ob es einen Stand der Technik für die Behandlung von Abwässern von Wäschereien gibt.

 

Antwort:

Wir nehmen Bezug auf Ihre Anfrage vom 15. März 2019 im VSA Forum des CC Industrie und Gewerbe zum Thema Stand der Technik.

Bei der nachfolgenden Beantwortung Ihrer Anfrage handelt es sich um die Fachmeinung des VSA.
Zuständig für den Vollzug ist die jeweilige kantonale Fachstelle. Somit entscheiden Sie über die Vorgehensweise.

Stand der Technik bei Abwasser von Wäschereien
In Wäschereibetrieben wird oft zwischen weisser und blauer Ware unterschieden. Während die Abwässer aus der weissen Ware nach einer Feststoffabtrennung (Lappen, Flusen, Knöpfe, etc.) und einer allfälligen Neutralisation (pH Wert nach Durchmischung in der Kanalisation zwischen 6.5 und 9.0) in das kommunale Abwassersystem eingeleitet werden können, ist das Abwasser von der blauen Ware öl- und metallhaltig: Daher muss es zusätzlich aufbereitet werden. Die Grösse der Kläranlage spielt auch eine Rolle. Bei kleinen Kläranlagen kann das Abwasser einer Wäscherei Störungen (Schaum, hohe pH Werte im Zulauf, Kalkablagerungen, etc.) bewirken.

Allgemein sind folgende Punkte zum Stand der Technik zu berücksichtigen:

  1. Eine Feststoffabtrennung zur Entfernung von Flusen, Lappen, Knöpfen, etc. ist einzurichten. Ohne Feststoffabtrennung gelangen jährlich Feststoffmengen im Tonnenbereich zur Kläranlage. Zudem schützt die Feststoffabtrennung die Anlagen zur Wärmerückgewinnung.
  2. Wärmerückgewinnung
    Das Abwasser aus dem Waschprozess hat meist eine Temperatur über 60 °C. Mit Wärmetauschern oder Wärmepumpen wird dem Abwasser die Wärme entzogen und dem Frischwasser zugeführt.
    Weiter ist im Kompressoren- und Pumpenraum sowie in der Fabrikationshalle mit erheblich Abwärme zu rechnen. Diese Abwärme wird mittels Wärmepumpen zur Frischwassererwärmung genutzt.
  3. Neutralisation
    Der pH Wert von Wäschereiabwasser liegt meist über pH 9.0. Reicht die Durchmischung in der Kanalisation nicht, um den pH Wert zwischen 6.5 und 9.0 zu bringen, können Störungen der Kläranlage vorkommen. Bei hohen pH Werten können vermehrt Ablagerungen an Belüftungstellern, Leitungen und Becken auftreten. Dies führt zu höherem Energieverbrauch bei der Belüftung und zu höherem Betriebsaufwand zur Entfernung der Ablagerungen. In diesen Fällen ist eine Neutralisation zu installieren.
  4. Abtrennung von Kohlenwasserstoffen
    Bei blauer Wäsche (Reinigungslappen Auto- und Metallgewerbe, etc.) fallen Kohlenwasserstoffe an. Die Mengen an Kohlenwasserstoffen können so beträchtlich sein, dass eine Sammlung und Verwendung zu Heizzwecken wirtschaftlich ist. Die Anforderung von 20 mg/l Kohlenwasserstoff bei Einleitung in die Kanalisation ist einzuhalten (GSchV, Anhang 3.2).
  5. Abtrennung von Metallen
    Bei blauer Wäsche (Reinigungslappen Auto- und Metallgewerbe, etc.) ist mit erhöhten Metallkonzentrationen zu rechnen. Nach erfolgter Abklärung sind entsprechende Vorbehandlungen (Fällung/Flockung, Ionentauscher, Elektrodialyse, etc.) zu installieren.


Empfehlungen, Merkblätter, Informationen
Wir verweisen auf folgende Dokumente:


Gesetzliche Grundlagen

  • Bundesgesetz über den Umweltschutz (Umweltschutzgesetz, USG) vom 7. Oktober 1983; SR 814.01
  • Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer (Gewässerschutzgesetz, GSchG) vom 24. Januar 1991; SR 814.20
  • Gewässerschutzverordnung (GSchV) vom 28. Oktober 1998; SR 814.201
  • Kommunale Bauordnung und Abwasserreglement

 

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, bitte wenden Sie sich dazu an Herrn Bruno Mancini (Tel.G. 062 835 34 18 oder Email [email protected]).

Neue Technologie für Reinigung von Molkereiabwasser (1-2019)

Frage:

Wir wurden von der Firma Bioway kontaktiert. Die preisen eine ganz neue Technologie an, die sehr viel verspricht.

Ist diese Firma bekannt?

Ist diese Technologie sinnvoll und vertrauenswürdig?

Antwort:

Antwort der VSA Arbeitsgruppe Stand der Technik

Wir nehmen Bezug auf Ihre Anfrage vom 17. Januar 2019 im VSA Forum des CC Industrie und Gewerbe zum Thema Stand der Technik.

Die Firma Bioway ist uns noch nicht bekannt. Inzwischen hatten wir mit der Firma telefonischen Kontakt. Das AOP („Advanced Oxidation Processes“) – Verfahren wurde in mehreren Laborversuchen und Pilotierungen getestet, wobei neben dem von Bioway angewendeten Verfahren auch die Behandlung mit UV/H2O2 als AOP Verfahren bezeichnet wird. Industrielle Anlagen der Firma Bioway sind uns nicht bekannt. Ihre Anfrage bezieht sich somit auf ein in der Schweiz nicht erprobtes Verfahren. Deshalb wurde Ihre Anfrage an das CC Industrie und Gewerbe Kernteam des VSA weitergeleitet. Dieses Gremium wird Ihre Anfrage bearbeiten und Ihnen spätestens in vier Wochen mitteilen, ob das Verfahren als geeignet betrachtet wird oder ob weitergehende Arbeiten des CC Industrie und Gewerbe eingeleitet werden müssen.

Bei der Bewertung des VSA handelt es sich um eine Fachmeinung. In jedem Fall entscheidet die kantonale Fachstelle über den Vollzug. 

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, bitte wenden Sie sich dazu an Herrn Bruno Mancini (Tel.G. 062 835 34 18 oder Email [email protected]).

 

Antwort CC Industrie und Gewerbe Kernteams des VSA
Das CC Industrie und Gewerbe Kernteam des VSA nimmt Bezug auf Ihre Anfrage vom 17. Januar 2019 im VSA Forum des CC Industrie und Gewerbe zum Thema Stand der Technik.

Zur Technologe der Bioway
Das Verfahren ist schon lange bekannt. Es beruht auf der elektrolytischen Erzeugung von OH-Radikalen an Eisenanoden. Gleichzeitig wird von der Anode Eisen gelöst und steht für die Fällung zur Verfügung. Das Verfahren wurde vor etwa 20 Jahren bei einer Firma im Kanton Luzern angewendet und nach relativ kurzer Zeit wieder verworfen. Die Radikalausbeute ist sehr gering und die Betriebskosten hoch. Die Wirkung war unter den Erwartungen. Eine andere Methode zur OH-Radikal Erzeugung ist UV/H2O2 (wird in einer Galvanik im Kanton Luzern angewendet, starke Komplexbildner im Abwasser). Das gibt eine bessere Radikalausbeute ist aber ebenfalls sehr energieintensiv und teuer. Dann gibts noch den Fenton mit zweiwertigen Eisensalzen bei tiefem pH-Wert (die Elektrolyse der Bioway beruht auf dem selben Prinzip). Auch hier ist die Radikalausbeute sehr gering.

Die OH-Radikale funktionieren sehr gut zum Abbau von refraktären Stoffen. Die Behandlungszeit ist allerdings sehr lang (16 bis 24 h).
Dieses Verfahren für Milchabwässer einzusetzen ist wenig sinnvoll. Milchabwässer enthalten hauptsächlich leicht abbaubare Stoffe wie Milchzucker, Proteine und Fette. Diese würden mit den OH-Radikalen zwar relativ schnell oxidiert, aufgrund der hohen Belastung der Abwässer werden allerdings Unmengen der Radikale benötigt (mit den entsprechenden Kosten). Zudem würde der Energieinhalt der Abwasserinhaltsstoffe verschwendet. Das Verfahren, das bei grossen Milchverarbeitern angewendet wird, ist: Anaerobie, Flotation und nötigenfalls nachgeschaltete aerobe Biologie. In der Anaerobie wird (aufgrund der kurzen Aufenthaltszeit, einige Stunden) hauptsächlich der Milchzucker abgebaut und zu Methan und CO2 umgewandelt, das Methan wird verwendet. Die Flotation entfernt Fette und denaturierte Proteine, die Aerobstufe noch den Rest. Der Wirkungsgrad des CSB-Abbaus liegt bei rund 96 bis 98%. Die Kosten (Abschreibung und Betriebskosten) liegen dabei um die CHF 3/m3. Mit der Gasnutzung und der Ersparnis bei der ARA-Gebühr, rechnet sich das sogar, die Betriebe sparen erheblich.
 
Das Verfahren der Bioway für Milchabwässer ist mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht bewiligungsfähig. Falls die refraktären Stoffe nach der konventionellen biologischen Behandlung noch ein Problem sein sollten, können Verfahren mit OH-Radikalen oder auch Aktivkohle oder Ozon eine geeignete Nachbehandlung sein.

Bei der Bewertung des CC Industrie und Gewerbe Kernteam des VSA handelt es sich um eine Fachmeinung. In jedem Fall entscheidet die kantonale Fachstelle über den Vollzug.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, bitte wenden Sie sich dazu an Herrn Bruno Mancini (Tel.G. 062 835 34 18 oder Email [email protected]).

Bewilligungsverfahren für temporäre Ölheizungen (12-2018)

Frage:

Wir erhalten immer wieder Anfragen von ausländischen Firmen bezüglich temporären Ölheizungen z.B. für Festzelte oder Bautrocknungsanlagen.In der Beilage senden wir Ihnen das Mail inkl. Foto einer solchen Anlage. Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie uns die untenstehenden Fragen beantworten könnten. Uns ist nicht klar, wie wir solche Anfragen zukünftig korrekt beantworten. Wie wird mit solche Anlagen in anderen Kantonen umgegangen?

Gibt es ein Bewilligungsverfahren für temporäre Ölheizungen?
Wenn ja, ist es abhängig von der Nutzungsdauer?
Gibt es Vorschriften über die Prüfung der Heizungen ( Regelmäßigkeit) ?

Antwort:

Wir nehmen Bezug auf Ihre Anfrage vom 17. Dezember 2018 und beantworten diese aus Sicht des Gewässerschutzes. Die Bereiche Lufthygiene und Energie werden nicht vom VSA behandelt.

Bei der nachfolgenden Beantwortung Ihrer Anfrage handelt es sich um die Fachmeinung des VSA.

Der Heizöltank untersteht grundsätzlich der Melde- oder Bewilligungspflicht. Die Anlagen sind nach Anordnung der kantonalen Behörde zu melden oder bewilligen zu lassen. Im Kanton Aargau beispielsweise, sind temporäre Tankanlagen meldepflichtig und wenn diese länger als sechs Monate am gleichen Ort betrieben werden bewilligungspflichtig.

Im Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer (Gewässerschutzgesetz, GSchG) wird in Artikel 22 der Umgang mit wassergefährdender Flüssigkeit umschrieben. Nachfolgend das Wichtigste aus Artikel 22:

  • Die Inhaber von Anlagen mit wassergefährdenden Flüssigkeiten müssen dafür sorgen, dass die zum Schutz der Gewässer erforderlichen baulichen und apparativen Vorrichtungen erstellt, regelmässig kontrolliert und einwandfrei betrieben und gewartet werden.
  • Anlagen mit wassergefährdenden Flüssigkeiten dürfen nur von Personen erstellt, geändert, kontrolliert, befüllt, gewartet, entleert und ausser Betrieb gesetzt werden, die auf Grund ihrer Ausbildung, Ausrüstung und Erfahrung gewährleisten, dass der Stand der Technik eingehalten wird.
  • Stellen der Inhaber einer Anlage mit wassergefährdenden Flüssigkeiten oder die mit dem Betrieb oder der Wartung betrauten Personen einen Flüssigkeitsverlust fest, so melden sie dies unverzüglich der Gewässerschutzpolizei. Sie treffen von sich aus alle Massnahmen, die ihnen zugemutet werden können, um drohende Gewässerverunreinigungen zu verhindern.

Die Konferenz der Vorsteher der Umweltschutzämter der Schweiz (KVU) hat ein Merkblatt zur Melde- und Bewilligungspflicht herausgegeben.

Unter dieser Internetadresse finden Sie weitere Hinweise zum Umgang mit Tankanlagen und wassergefährdenden Flüssigkeiten.

Nettoyage des fours à pizza (10-2018)

Question:

Vous trouverez en annexe une recommandation du VSA de 2015 concernant les filtres à particules fines produits par les systèmes de chauffage au bois, recommandation également applicable par analogie aux restaurants et en particulier aux pizzerias.

Dans le document il est recommandé d'éliminer les particules fine sous forme sèche et de ne pas les évacuer dans les canalisations après leur élimination par voie humide.

Je voulais vous demander si, dans l'intervalle, le VSA a étudié la question, par exemple en suggérant des systèmes de prétraitement de ces fumées/particules fines, qui dans le cas des pizzerias, peuvent être vraiment abondantes (suie, HAP, graisse, etc. ).

 

Réponse:

Nous nous référons à votre demande du 1er octobre 2018 à Monsieur Markus Sommer.

La réponse suivante à votre question reflète l'avis d'expert du VSA.

 

Aspects techniques

On distingue trois types de nettoyage des fours à pizza:

  1. Systèmes de chauffage du bois avec filtres à particules fines
    Dans les cas d'installations de chauffage au bois équipées de filtres à particules fines, il faut veiller à ce que les poussières de filtres soient éliminées sous forme sèche avec les cendres de bois normales et ne soient pas éliminées dans les égouts. Pour les installations de chauffage au bois équipées de filtres à fumées autonettoyants avec lavage humide, un prétraitement des eaux usées est nécessaire (selon la recommandation VSA "Filtres à particules fines autonettoyants pour les chauffages au bois"). le prétraitement peut être effectué par une installation de floculation-filtration.
  2. Nettoyage quotidien par le personnel d'exploitation
    Le nettoyage quotidien par le personnel d'exploitation produit des matières solides et des eaux de nettoyage. Les matières solides ne doivent pas être évacuées aux égouts, mais doivent être jetées avec les ordures ménagères. Les eaux usées doivent être éliminées de la même manière que les eaux usées des cuisines professionnelles, soit pour des eaux usées contenant des graisses et plus de 300 repas par jour, via un séparateur de graisses (voir norme suisse SN 592'000:2012).
  3. Nettoyage alcalin par le ramoneur
    Le nettoyage alcalin produit des déchets liquides qui ne doivent pas être évacués aux égouts. Les résidus secs peuvent être éliminés avec les ordures ménagères. Les résidus liquides doivent être collectés par le ramoneur puis pris en charge par des entreprises spécialisées avant d'être éliminées de manière appropriée, ou alors le ramoneur traite les résidus dans sa propre installation de prétraitement des eaux usées certifiée.
    L'eau de nettoyage alcaline provenant du nettoyage des cheminées et des fours à pizza est considérée comme un déchet spécial et ne peut être remise qu'aux entreprises de traitement qui sont habilitées à accepter ces déchets. Les entreprises qui éliminent des déchets spéciaux doivent avoir un numéro d'identification conformément à l'Ordonnance sur les mouvements de déchets (OMoD). Ce document peut être obtenu auprès de l'office cantonal.

 

Aspects relatifs à l'application de la loi

Outre les aspects techniques, le nombre de fours à pizza de ce type installés dans le bassin versant de la station d'épuration et la capacité de la station d'épuration sont des points importants pour l'application de la loi. Il est de la compétence de l'autorité d'exécution de tenir compte des conditions locales.

Bases juridiques:

  • OEaux, art.10, Interdiction d'éliminer les déchets avec les eaux à évacuer
  • OEaux, annexe 3.2 et annexe 3.3
  • LEaux, art.4, définition des eaux usées
  • LPE, art.7, Définitions


Si vous avez d'autres questions, n'hésitez pas à nous contacter. Veuillez vous adresser à Monsieur Bruno Mancini (tél. 062 835 34 18; [email protected]).

Entfernung von Algen, Moos, Pilzen und Flechten an Aussenbauteilen (10-2018)

Frage:

Wir haben Kenntnis davon, dass bei uns im Kanton verschiedene Maler das Produkt ABBAclean und ABBAmousses zur nachhaltigen Entfernung von Algen, Moos, Pilzen und Flechten an Aussenbauteilen verwenden. Welche Massnahmen sind bei der Verwendung dieses Produkt im Freien (zum Schutze der Umwelt) zu treffen?

 

Antwort:

Bei der nachfolgenden Beantwortung Ihrer Anfrage handelt es sich um die Fachmeinung des VSA.
Wir empfehlen bei Fassadenreinigungen und deshalb auch bei der Verwendung des Produkt ABBAclean sowie
ABBAmousses, folgende Auflagen und Massnahmen einzuhalten:

Auflagen / Massnahmen

  1. Das Abwasser aus der Fassadenreinigung darf nicht versickert werden.
  2. Wo kein dichter Boden vorhanden ist, muss mit geeigneten Mitteln (Kunststofffolien, etc.) das Reinigungsabwasser aufgefangen werden
  3. Das Abwasser darf nicht in Gewässer gelangen
  4. Es muss geprüft werden wohin Schächte, Dachrinnen, etc. entwässern. Meteorwasserschächte /-     ableitungen müssen verschlossen / abgedichtet werden.
  5. Das Reinigungsabwasser muss in Absprache mit der Behörde in die Schmutzwasserkanalisation eingeleitet werden (Aufpassen bei kleinen ARA’s). Es gelten dabei die Anforderungen der GSchV Anhang 3.2

Zudem habe ich noch das Merkblatt zur Fassadenreinigung des Kantons Basel Stadt beigelegt. Dort sind praktische Hinweise zu entnehmen.

Gesetzliche Grundlagen:

  • GSchG, Art. 6 , Abs. 1
    «Es ist untersagt, Stoffe, die Wasser verunreinigen können, mittelbar oder unmittelbar in ein Gewässer einzubringen oder sie versickern zu lassen.»
  • GSchG Art. 7 Abs. 1
    «Verschmutztes Abwasser muss behandelt werden. Man darf es nur mit Bewilligung der kantonalen Behörde in ein Gewässer einleiten oder versickern lassen.»

 

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich dazu an Herrn Bruno Mancini (Tel.062 835 34 18; [email protected]).

Transformateur sur une drague pour l'extraction de sable et de gravier sur un lac (6-2018)

Question:

Une installation moyenne tension sur une drague pour l'extraction de sable et de gravier sur le lac des Quatre-Cantons doit être révisée/remplacée .L'ancien transformateur à enlever est un transformateur  à bain d'huile. La question suivante se pose : L'Office de l'environnement autorise-t-il l'installation d'un nouveau transformateur à bain d'huile sur le bateau ou peut-il exiger l'installation d'un transformateur en résine (sans huile) en s'appuyant sur l'ordonnance sur la protection des eaux (état de la technique).  

Réponse:

La réponse suivante à votre demande reflète l'avis professionnel du VSA.

Dans le cas susmentionné, aucune référence à l'état de la technique ne peut être faire. Toutefois, à l'art. 3 de la LEaux est défini le "devoir de diligence": 

Chacun doit s'employer à empêcher toute atteinte nuisible aux eaux en y mettant la diligence qu'exigent les circonstances. 

Du point de vue de la protection des eaux et de l'environnement, l'utilisation d'un transformateur de type sec est préférable. Par exemple, un transformateur en résine présente l'avantage de réduire considérablement les risques d'incendie et de pollution des eaux. Par conséquent, les transformateurs en résine sont utilisés en particulier lorsque les transformateurs  l'huile ne peuvent pas être installés ou uniquement avec des mesures importantes de protection contre l'incendie, telles que des murs coupe-feu, en raison de leur proximité avec des personnes ou des biens matériels. Les bacs de rétention sont également superflus. En outre, ces transformateurs sont en grande partie sans entretien. Par exemple, aucune fuite ne peut se produire comme avec les transformateurs à l'huile, et le problème de l'hydrolyse de l'huile du transformateur et de son éventuel traitement est éliminé.

En raison du refroidissement à l'air d'un transformateur de type sec, la dissipation de la chaleur est moins bonne qu'avec les transformateurs remplis de liquide. Par conséquent, les plages de puissance de transformateurs de type sec se situent généralement entre 50 kVA et 40 MVA.

Cependant, comme il s'agit d'un remplacement d'un transformateur existant, il sera difficle d'installer un transformateur de type sec dans l'espace existant. La faisabilité technique doit d'abord être clarifiée. Cela signifie que les conditions d'espace et les plages de puissance doivent être correctes, sinon il n'est pas possible de remplacer un transformateur à huile par transformateur de type sec.

La faisabilité technique lors d'une nouvelle construction doit également être assurée. Si c'est le cas,  le transformateur de type sec doit être préconisé.

Au mieux, un transformateur à huile biodégradable pourrait également être envisagé, comme l'exige la recommandation de l'Association des entreprises électriques suisses (AES) sur la protection des eaux lors de la construction et de l'exploitation d'installations électriques utilisant des liquides polluants (version 2.19 ; AES, Aarau; 1er mars 2006, disponible uniquement en Allemand). 

Bases juridiques:

  • Loi fédérale sur la protection de l'environnement (LPE) du 7 octobre 1983; RS 814.01
  • Loi fédérale sur la protection des eaux (LEaux) du 24 janvier 1991; RS 814.20
  • Ordonnance sur la protection des eaux (OEaux) du 28 octobre 1998; RS 814.201 

Si vous avez d'autres questions, n'hésitez pas à nous contacter. Personne de contact: M. Bruno Mancini (tél. 062 835 34 18; [email protected]).

 

 

Où puis-je obtenir d’autres informations utiles sur l'état de la technique ?

En Suisse, les autorités d'exécution et les entreprises industrielles et artisanales  peuvent trouver des informations et des conseils sur l'état de la technique pour l'évaluation des eaux usées dans le document «L’état de la technique dans le domaine de la protection des eaux».

L'Ordonnance fédérale sur la protection des eaux (OEaux) du 28 octobre 1998 impose aux entreprises industrielles et artisanales de prendre les mesures qui s'imposent selon l'état de la technique dans les procédés de production et d'évacuation des eaux usées.

Pour les Etats membres de l'UE s'applique la directive 96/61/CE du Conseil du 24 septembre 1996 (directive IPPC) relative à la prévention et à la réduction intégrées de la pollution (Directive 96/61/EC-Integrated Pollution Prevention and Control – Directive IPPC).
L'état de la technique est consigné dans des documents relatifs aux branches industrielles ou des documents transversaux, appelés BREFs (Documents BREF)

En Allemagne les exigences selon les BVT (Beste Verfügbare Techniken = MTD, meilleures techniques disponibles- l'équivalent de l'état de la technique) sont énumérées dans les annexes du décret sur les eaux usées (AbwV) pour chaque secteur. Ce règlement vise expressément à transposer la directive 96/61/CE.

En Autriche, l'ordonnance sur la limitation générale des émissions d'eaux usées dans les cours d'eau ou les égouts publics (AAEV) s'applique. Pour de nombreux domaines, l'état de la technique est décrit dans des ordonnances distinctes (AEV).La liste des différentes «AEV» se trouve dans le système d'information juridique de la Chancellerie fédérale.

Quels sont les documents utiles sur l'état de la technique

Le but de notre offre est de fournir aux utilisateurs des informations sur les documents qui peuvent être utiles pour déterminer l'état de la technique. La décision quant à l'état actuel de la technique appartient à l'autorité d'exécution compétente (art. 15 OEaux). 

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