Welche Fragen wurden vom CC-IG bereits beantwortet?

In der nachfolgenden Zusammenstellung sind die von der Arbeitsgruppe «Stand der Technik» beantworteten Anfragen aufgeführt.

Nettoyage des fours à pizza (12-2018)

Question:

Bonjour Raffaele,

Vous trouverez en annexe une recommandation du VSA de 2015 concernant les filtres à particules fines produits par les systèmes de chauffage au bois, recommandation également applicable par analogie aux restaurants et en particulier aux pizzerias.

Dans le document il est recommandé d'éliminer les particules fine sous forme sèche et de ne pas les évacuer dans les canalisations après leur élimination par voie humide.

Je voulais vous demander si, dans l'intervalle, le VSA a étudié la question, par exemple en suggérant des systèmes de prétraitement de ces fumées/particules fines, qui dans le cas des pizzerias, peuvent être vraiment abondantes (suie, HAP, graisse, etc. ).

Je vous serais très reconnaissant si vous pouviez vérifier avec vos collègues du VSA.

Réponse:

Cher Monsieur Veronesi

Nous nous référons à votre demande du 1er octobre 2018 à Monsieur Markus Sommer.

La réponse suivante à votre question reflète l'avis d'expert du VSA.

Aspects techniques

On distingue trois types de nettoyage des fours à pizza:

1. Systèmes de chauffage du bois avec filtres à particules fines

Dans les cas d'installations de chauffage au bois équipées de filtres à particules fines, il faut veiller à ce que les poussières de filtres soient éliminées sous forme sèche avec les cendres de bois normales et ne soient pas éliminées dans les égouts. Pour les installations de chauffage au bois équipées de filtres à fumées autonettoyants avec lavage humide, un prétraitement des eaux usées est nécessaire (selon la recommandation VSA "Filtres à particules fines autonettoyants pour les chauffages au bois"). le prétraitement peut être effectué par une installation de floculation-filtration.

2. Nettoyage quotidien par le personnel d'exploitation

Le nettoyage quotidien par le personnel d'exploitation produit des matières solides et des eaux de nettoyage. Les matières solides ne doivent pas être évacuées aux égouts, mais doivent être jetées avec les ordures ménagères. Les eaux usées doivent être éliminées de la même manière que les eaux usées des cuisines professionnelles, soit pour des eaux usées contenant des graisses et plus de 300 repas par jour, via un séparateur de graisses (voir norme suisse SN 592'000:2012). 

3. Nettoyage alcalin par le ramoneur

Le nettoyage alcalin produit des déchets liquides qui ne doivent pas être évacués aux égouts. Les résidus secs peuvent être éliminés avec les ordures ménagères. Les résidus liquides doivent être collectés par le ramoneur puis pris en charge par des entreprises spécialisées avant d'être éliminées de manière appropriée, ou alors le ramoneur traite les résidus dans sa propre installation de prétraitement des eaux usées certifiée.

L'eau de nettoyage alcaline provenant du nettoyage des cheminées et des fours à pizza est considérée comme un déchet spécial et ne peut être remise qu'aux entreprises de traitement qui sont habilitées à accepter ces déchets. Les entreprises qui éliminent des déchets spéciaux doivent avoir un numéro d'identification conformément à l'Ordonnance sur les mouvements de déchets (OMoD). Ce document peut être obtenu auprès de l'office cantonal.

Aspects relatifs à l'application de la loi

Outre les aspects techniques, le nombre de fours à pizza de ce type installés dans le bassin versant de la station d'épuration et la capacité de la station d'épuration sont des points importants pour l'application de la loi. Il est de la compétence de l'autorité d'exécution de tenir compte des conditions locales.

Bases juridiques:

-OEaux, art.10, Interdiction d'éliminer les déchets avec les eaux à évacuer

-OEaux, annexe 3.2 et annexe 3.3

-LEaux, art.4, définition des eaux usées

-LPE, art.7, Définitions

Si vous avez d'autres questions, n'hésitez pas à nous contacter. Veuillez vous adresser à Monsieur Bruno Mancini (tél. 062 835 34 18; [email protected]).

Cordialement

Entfernung von Algen, Moos, Pilzen und Flechten an Aussenbauteilen (10-2018)

Frage:

Wir haben Kenntnis davon, dass bei uns im Kanton verschiedene Maler das Produkt ABBAclean und ABBAmousses zur nachhaltigen Entfernung von Algen, Moos, Pilzen und Flechten an Aussenbauteilen verwenden. Welche Massnahmen sind bei der Verwendung dieses Produkt im Freien (zum Schutze der Umwelt) zu treffen?

 

Antwort:

Bei der nachfolgenden Beantwortung Ihrer Anfrage handelt es sich um die Fachmeinung des VSA.
Wir empfehlen bei Fassadenreinigungen und deshalb auch bei der Verwendung des Produkt ABBAclean sowie
ABBAmousses, folgende Auflagen und Massnahmen einzuhalten:

Auflagen / Massnahmen

  1. Das Abwasser aus der Fassadenreinigung darf nicht versickert werden.
  2. Wo kein dichter Boden vorhanden ist, muss mit geeigneten Mitteln (Kunststofffolien, etc.) das Reinigungsabwasser aufgefangen werden
  3. Das Abwasser darf nicht in Gewässer gelangen
  4. Es muss geprüft werden wohin Schächte, Dachrinnen, etc. entwässern. Meteorwasserschächte /-     ableitungen müssen verschlossen / abgedichtet werden.
  5. Das Reinigungsabwasser muss in Absprache mit der Behörde in die Schmutzwasserkanalisation eingeleitet werden (Aufpassen bei kleinen ARA’s). Es gelten dabei die Anforderungen der GSchV Anhang 3.2

Zudem habe ich noch das Merkblatt zur Fassadenreinigung des Kantons Basel Stadt beigelegt. Dort sind praktische Hinweise zu entnehmen.

Gesetzliche Grundlagen:

  • GSchG, Art. 6 , Abs. 1
    «Es ist untersagt, Stoffe, die Wasser verunreinigen können, mittelbar oder unmittelbar in ein Gewässer einzubringen oder sie versickern zu lassen.»
  • GSchG Art. 7 Abs. 1
    «Verschmutztes Abwasser muss behandelt werden. Man darf es nur mit Bewilligung der kantonalen Behörde in ein Gewässer einleiten oder versickern lassen.»

 

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich dazu an Herrn Bruno Mancini (Tel.062 835 34 18; [email protected]).

Seebaggeranlage für Sand- und Kiesabbau Ersatz Öl-Transformator (6-2018)

Frage:

Auf einer Seebaggeranlage für Sand- und Kiesabbau auf dem Vierwaldstättersee soll eine Mittelspannungsanlage revidiert/ersetzt werden. Beim alten und zu entfernenden Transformator handelt es sich um einen Öl-Transformator. Es stellt sich nun grundsätzlich die Frage, ob das Amt für Umwelt den Wiedereinbau eines neuen Öl-Transformators auf dem Baggerschiff erlaubt oder ob in Anlehnung an die Gewässerschutzverordnung (Stand der Technik) ein Giessharztransformator (ohne Öl) gefordert werden darf.

 

Antwort:

Bei der nachfolgenden Beantwortung Ihrer Anfrage handelt es sich um die Fachmeinung des VSA.

Beim genannten Sachverhalt kann nicht auf den Stand der Technik verwiesen werden. Jedoch auf Art. 3 des GSchG "Sorgfaltspflicht":

Jedermann ist verpflichtet, alle nach den Umständen gebotene Sorgfalt anzuwenden, um nachteilige Einwirkungen auf die Gewässer zu vermeiden.

Aus Sicht des Gewässer- und Umweltschutzes ist der Einsatz eines Feststofftransformators zu bevorzugen. Beispielsweise hat ein Giessharztransformator den Vorteil, dass ohne Transformatorenöl die damit verbundene Brand- und Wassergefährdung signifikant verringert werden. Folglich werden Giessharztransformatoren besonders dort eingesetzt, wo wegen der räumlichen Nähe zu Personen oder Sachwerten ölgefüllte Transformatoren nicht oder nur mit erheblichen Massnahmen zum Brandschutz, wie z. B. Brandschutzwänden, aufgestellt werden können. Auch entfallen Ölauffangvorrichtungen. Zudem sind sie weitgehend wartungsfrei, da z. B. keine Undichtigkeiten wie bei flüssigkeitsgefüllten Transformatoren auftreten können und die Problematik der Hydrolyse des Transformatorenöles und dessen eventuell notwendige Aufbereitung entfällt.

Wegen der Luftkühlung eines Feststofftransformators ist die Wärmeabfuhr schlechter als bei flüssigkeitsbefüllten Transformatoren. Deshalb liegen die Leistungsbereiche von Feststofftransformatoren in der Regel auch zwischen 50 kVA bis 40 MVA.

Da es sich im vorliegenden Fall um einen Ersatz des Transformators handelt, wird es jedoch schwierig sein, in den bestehenden Platzverhältnissen einen Feststofftransformator einzubauen. Die technische Machbarkeit muss erst abgeklärt werden. D.h. die Platzverhältnisse und Leistungsbereiche müssen stimmen, sonst ist ein Ersatz eines ölbefüllten Transformators durch einen Feststofftransformator nicht machbar.

Auch bei einem Neubau muss die technische Machbarkeit gegeben sein. Ist diese gegeben, sollte der Feststofftransformator zum Einsatz kommen.

Allenfalls könnte auch ein Trafo mit biologisch abbaubarem Öl in Frage kommen, wie dies die Empfehlung des Verbandes Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) über den Schutz der Gewässer bei Erstellung und Betrieb von elektrischen Anlagen mit wassergefährdenden Flüssigkeiten (Version 2.19; VSE, Aarau; 1. März 2006) verlangt.

Gesetzliche Grundlagen:

  • Bundesgesetz über den Umweltschutz (Umweltschutzgesetz, USG) vom 7. Oktober 1983; SR 814.01
  • Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer (Gewässerschutzgesetz, GSchG) vom 24. Januar 1991; SR 814.20
  • Gewässerschutzverordnung (GSchV) vom 28. Oktober 1998; SR 814.201

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich dazu an Herrn Bruno Mancini (Tel. 062 835 34 18; [email protected]).

Wo erhalte ich weitere nützliche Informationen zum Stand der Technik?

In der Schweiz erhalten Vollzugsbehörden sowie Industrie- und Gewerbebetriebe Informationen und Hinweise für die Anwendung des Begriffs «Stand der Technik» bei der Beurteilung von Abwässern im Dokument Stand der Technik im Gewässerschutz.
Die eidgenössische Gewässerschutzverordnung (GSchV) vom 28. Oktober 1998 verlangt von den industriellen und gewerblichen Betrieben, dass sie bei den Produktionsprozessen und der Abwasserentsorgung die nach dem Stand der Technik erforderlichen Massnahmen treffen.

Für die EU-Staaten gilt die Richtlinie 96/61/EG des Rates vom 24. September 1996 (IVU-Richtlinie) über die integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung (Directive 96/61/EC – Integrated Pollution Prevention and Control – Directive IPPC).
Der Stand der Technik wird in branchenbezogenen Dokumenten oder Querschnittsdokumenten, sogenannten BREF’s (BAT Reference Documents) festgehalten.

In Deutschland sind die Anforderungen gemäss BVT (Beste Verfügbare Techniken – gleichbedeutend mit Stand der Technik), in den Anhängen der Abwasserverordnung AbwV branchenbezogen aufgeführt. Diese Verordnung soll ausdrücklich der Umsetzung der Richtlinie 96/61/EG dienen.

In Österreich gilt die AAEV, Verordnung über die Allgemeine Begrenzung von Abwasseremissionen in Fliessgewässer oder öffentliche Kanalisationen. Für viele Herkunftsbereiche ist der Stand der Technik in gesonderten Verordnungen, den AEV, abgebildet. Die Auflistung der verschiedenen AEV finden Sie im Rechtsinformationssystem des Bundeskanzleramtes.

Welche nützlichen Dokumente bestehen zum Stand der Technik?

Zielsetzung des vorliegenden Angebotes ist es, dem Benutzer Hinweise zu Dokumenten zu geben, welche für die Bestimmung des Standes der Technik nützlich sein können. Der Entscheid darüber, was zur Zeit Stand der Technik ist, liegt bei der zuständigen Vollzugsbehörde (Art. 15 GSchV).

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