Verband Schweizer Abwasser-
und Gewässerschutzfachleute

Kommissionen

Kommission "Genereller Entwässerungsplan (GEP)"

 

 

Mitglieder: Urs Reichmuth Tiefbauamt Wangen SZ, Siebnen (Vorsitz)
  Renzo Brenni Sezione protezione aria,aqua e suolo,Cantone Ticino
  Fredy Elber AquaPlus Elber Hürlimann Niederberger, Zug
  Werner Federer Fischer Ingenieure AG, Arbon
  Patrick Fischer Bundesamt für Umwelt (BAFU), Bern
  Markus Flückiger Holinger AG, Bern
  Vladimir Krejci Uetliburg SG
  Roland Krummenacher Umwelt und Energie Kanton Luzern, Luzern
  Luca Rossi Lausanne
  Kurt Suter Baudepartement Kanton Aargau, Abt. Umwelt, Aarau
     
     
     

Die Neuformierung der Kommission im 2003 ging einher mit einer Neudefinition der Tätigkeiten des Gremiums. Der Vorstand hat auf Antrag der Kommission u.a. folgende zukünftigen Tätigkeitsbereiche festgelegt:

- Nachführung bzw. rollende Planung beim GEP,

- Sicherheitsnachweis und Bemessung von Kanalnetzen,

- Richtlinien für den Einsatz und die Bemessung von Entlastungen und Regenbecken,

- Zusammenspiel GEP/REP und Regelung der Schnittstellen.

 

Der Schwerpunkte der Kommissionsarbeit lag bisher in der Bearbeitung und Fertigstellung der konzeptuellen Richtlinie "Abwassereinleitungen in Gewässer bei Regenwetter (STORM)  -  Richtlinie für die konzeptuelle Planung von Massnahmen". Diese Richtlinie wurde am 30.8.2007 vom VSA-Vorstand genehmigt und zur Publikation freigegeben.

 

Die Richtlinie "Abwassereinleitungen in Gewässer bei Regenwetter" wurde an folgenden Tagungen vorgestellt und erstmals verkauft:

 

  • 13. November 2007 in Lausanne (französische Fassung)
  • 18. Januar 2008 in Zürich (deutsche Fassung)

 

Die Richtlinie kann unter der Rubrik "Publikationen" online bestellt werden.

Kompetenzzentrum STORM

Abwassereinleitungen in Gewässer bei Regenwetter (STORM) 

 

Das Kompetenzzentrum ist unter der folgenden E-Mail-Adresse erreichbar: 

storm-kompetenzzentrum no.spam@remove.me vsa.ch

 

Die STORM-Richtlinie stellt den Ingenieuren, Ökologen und den Aufsichtsbehörden in Bund und Kantonen sowohl den methodischen Ansatz, als auch die numerischen Grundlagen zur Verfügung, um eine gesamtheitliche Beurteilung bei der Planung von Abwassereinleitungen in Gewässer bei Regenwetter gewährleisten zu können.

 

Mit ihrem immissionsorientierten Ansatz beschreitet die Richtlinie teilweise Neuland. Daher sind die ersten Jahre als Erprobungsphase wichtig, um einerseits den Effekt der getroffenen Massnahmen auf die Gewässer zu verifizieren und andererseits Erfahrungen mit dem neuen Ansatz zu sammeln. Dabei spielt die in dieser Vollzugshilfe geforderte Erfolgskontrolle eine wichtige Rolle. Wichtig ist es, dass die in verschiedenen Projekten gemachten Anfangserfahrungen einer breiten Fachwelt zur Verfügung gestellt werden können.

 

Im Sinne einer Sofortmassnahme hat die Kommission den verschiedentlich geäusserten Wunsch nach einem Kompetenzzentrum STORM aufgenommen und wird in einer Anfangsphase die Aufgaben eines solchen Kompetenzzentrums selber wahrnehmen. Die Struktur und die personelle Besetzung des definitiven Kompetenzzentrums werden nach Ablauf der Anfangsphase festgelegt. Voraussichtlich werden je nach Fragestellungen verschiedene Fachleute (Ökologe, Ingenieur, Wissenschaftler, Programmsupport usw.) mandatsweise vermittelt. Die Kommission selbst ist aufgrund ihrer Organisationsstruktur nicht in der Lage, die Projekte selbst zu bearbeiten. Dies ist auch nicht der Sinn und Zweck der Kommission. Hingegen wird die Kommission weiterhin zu Grundsatzfragen Stellung beziehen und zu einem geeigneten Zeitpunkt die gesammelten Erfahrungen in eine allenfalls notwendige Überarbeitung oder Ergänzung der STORM-Richtlinie einfliessen lassen.